Pollenallergie

Die besten Tipps und Tricks

Die Frühlingssonne genießen? Pollenallergikern fällt da häufig schwer - schüttelt Sie doch eine Nießattacke nach der anderen. Hier lesen Sie, wie Sie Schnupfen, tränenden Augen u.ä. beikommen können.

Endlich ist es so weit! Die klirrende Kälte des Winters weicht der warmen Frühlingssonne, allerorts strecken die ersten Blüten ihre Köpfe aus dem Boden, und die Vögel setzen zu ihrem alljährlichen Frühjahrskonzert an. Man selbst allerdings vermag diese Pracht kaum zu genießen: die Nase ist verstopft, eine Nießattacke folgt auf die nächste, die Augen tränen, und man fühlt sich abgeschlagen.

Was steckt hinter einer Allergie?

Doch was passiert eigentlich im Körper, wenn er auf eine solche Art und Weise überreagiert? "Schuld" ist ein fehlgesteuertes Immunsystem. seine eigentliche Aufgabe: das Immunsystem soll Alarm schlagen, wenn Viren und Bakterien in den Körper eindringen, mit dem Ziel, die Fremdkörper schnell wieder loszuwerden und den Körper gesund zu erhalten. Bei Allergien schießt das Immunsystem weit über dieses Ziel hinaus - und setzt seine Abwehrhebel bereits bei harmlosen Pollen in Bewegung.

So kommen Sie gut durch Frühling und Sommer

Einiger Allergietipps helfen Heuschnupfen-Geplagten, die Allergie in Schach zu halten. Kommen Sie von draußen herein, wechseln Sie am besten die Kleidung - aber bitte nicht im Schlafzimmer!

Vor dem Zubettgehen heißt es: die ausgezogene Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern und die Haare waschen, denn darin haben sich zahlreiche Pollen angesammelt. Spezielle Pollenschutzgitter vor den Fenstern verringern die Pollenbelastung in den Wohnräumen. So können Sie trotz Heuschnupfens unbeschwert lüften. Auch sollte man frisch gewaschene Wäsche nicht draußen trocknen lassen.

Zudem kann die Natur helfen - und zwar exakt mit den Pollen, welche die allergischen Reaktionen auslösen. Die Rede ist von einer Desensibilisierung. Dabei spritzt der Arzt dem Patienten eine Allergenzubereitung, die Dosis steigt dabei von Mal zu Mal an. Auf diese Weise soll sich der Körper an die Pollen gewöhnen und nicht mehr so stark darauf reagieren. Mittlerweile kann eine Desensibilisierung auch über Tabletten oder Tropfen erfolgen. Der Erfolg stellt sich jedoch nicht von heute auf morgen ein: eine komplette Desensibilisierung dauert etwa drei Jahre und ist zu 70 - 80 % erfolgreich.

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